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Was bringt das?

Du hast also ein Leckerchen in einen Karton getan und der Hund sucht danach, findet es, zerreisst den Karton und kann das Leckerbissen aufessen. Doch was bringt Nasenarbeit dem Hund?

Seine Nase zu nutzen ist für Hunde intuitiv und ein wichtiger Baustein für die mentale Gesundheit und die Entwicklung des Verhaltens und des Mindsets.

Geistige Flexibilität

Dein Hund muss verschiedene Wege finden, um ans Ziel zu kommen, und er muss verschiedene Wege miteinander kombinieren. Wenn das Objekt der Begierde auf einem Karton in einer Box ist, dann muss er nicht nur auf den Karton kommen, sondern auch die Box öffnen können.

Frustrationstoleranz

Nicht immer klappt es beim ersten oder zweiten Mal, das erzeugt Frust. Diesen Frust auszuhalten, das lernt der Hund bei der Nasenarbeit ganz gut.

Nervenstärke

Auf der Suche nach dem Objekt der Begierde passiert Unvorhersehbares. Etwas kippt um, etwas macht Lärm oder überrascht. Diese momentane Aufregung, Stress, und die Beruhigung danach (den Stresszyklus zu schließen), das lernt der Hund bei der Nasenarbeit.

Kreativität

Um an sein Ziel zu kommen, muss der Hund einen oder mehrere Wege ausdenken. Der Mensch gibt keinen Weg vor, bei der Nasenarbeit, sondern das Ziel, das der Hund erreichen soll. Wie Hund dahin kommt, ist dem Hund überlassen. Ein guter Weg führt schnell zum Ziel und zur Belohnung.

Selbstvertrauen

Bei der Nasenarbeit lernt der Hund, dass, egal wie mühselig es auch immer war, um an seine Belohnung zu kommen, er hat es doch auch immer geschafft. Er schafft das, er kann das. Diese Zuversicht lernt der Hund bei der Nasenarbeit.

Optimismus

Hund hat Erfolg gehabt, bei der Nasenarbeit. Es ist zu schaffen. Der Hund weiß das, er hat es erfahren durch Ausprobieren. Das gibt ihm Zuversicht, dass es sich lohnt, es zu versuchen. Etwas zu vesuchen und darauf zu vertrauen, dass man es schaffen kann, dass man ins Ziel am Ende ins Ziel kommt, das lernt der Hund bei der Nasenarbeit.

Neugier

Der Hund hat gelernt, dass es da Dinge gibt, die interessant sind, für die es sich lohnt, zu arbeiten. Das macht den Hund neugierig auf Neues, was man entdecken, erobern kann. Das nächste Abenteuer ist direkt um die Ecke, ganz bestimmt. Der Hund wird neugierig durch Nasenarbeit.

Freude

Das Gehirn summiert nicht nur die Momente, es potenziert diese. Der Hund kann lernen, Freude zu haben, eine positive Grundeinstellung zu bekommen, durch immer wieder positive Erfahrung. Bei der Nasenarbeit sammelt der Hund diese Momente und bildet sich eine positive Grundeinstellung.

Ausdauer (Widerstandsfähigkeit)

Egal wie lange die Reise dauert, sie endet am Ziel mit einer tollen Belohnung. Die Reise lohnt sich, auch mit Umwegen. Bei der Nasenarbeit lernt der Hund, bei der Sache zu bleiben, auch wenn es nicht für jeden Zwischenschritt sofort eine Belohnung gibt. Dran bleiben, um am Ende den Schatz zu bergen, das lernt der Hund bei der Nasenarbeit.

Kontrollüberzeugung

In jedem Moment bei der Nasenarbeit hat der Hund die Möglichkeit, das Ergebnis der Reise, den Ausgang zu bestimmen. Bleibt er dran, sucht Wege und gibt sich Mühe, dann wird er belohnt, dann bekommt er was tolles. Wenn ihm ein Weg zum Leckerchen zu unheimlich ist, kann er einen anderen Weg nehmen. Das gibt dem Hund die Möglichkeit, Anteil an seiner Umwelt zu nehmen und diese zum Positiven zu beeinflussen.

Damit es gelingt

Es ist wichtig, dass in kleinen Schritten gearbeitet wird, dass der Hund nicht überfordert wird und das Ziel auch erreichen kann. So kann man zuerst das Leckerchen vor die Nase des Hundes setzen. In einem zweiten Schritt das Leckerchen unter einem Stück Papier oder Tuch. In einem dritten Schritt den Deckel, unter dem das Leckerchen liegt, beschweren mit einem Löffel, der runtergeschubst werden muss.

Kleine Schritte führen zum Ziel!