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Positive Psychologie
Den Hund mental stark machen

Das Leben ist immer wieder eine Herausforderung, Stress kommt und geht. Wie der Hund in seinem Verhalten gesund bleibt, gestärkt wird oder sich im Verhalten stabilsieren und erholen kann, darum geht es in diesem Post.

Mentale Stärke bedeutet, dass Situationen einen nicht gleich aus der Bahn werfen und man sich schnell davon erholen kann.

Die drei Säulen

Die drei Säulen der Intervention sind: Positive Emotionen schaffen; Positives Umfeld schaffen; Stärken fördern. In diesen drei Bereichen kannst du mit deinem Hund arbeiten, und so deinem Hund helfen, besser durch den Alltag zu kommen und nach stressigen Ereignissen leichter und schneller zu seiner inneren Mitte zurückzufinden.

Positives Umfeld schaffen

Verhalten findet immer in einer Umwelt statt und bezieht sich auf diese Umwelt. Du kannst diese Umwelt so gestalten, dass sie sich förderlich auf deinen Hund und sein Verhalten auswirkt.

Positive Emotionen fördern

Negative Emotionen wirken sich nicht nur auf das Verhalten aus, sondern beeinflussen das Gehirn und seinen Stoffwechsel. Das Gehirn verlagert seinen Schwerpunkt in Richtung Stress und negative Emotionen. Das beeinflusst die Bewertung der Situation - es werden negative Annahmen getroffen.

Das führt zu Stress, Gereiztheit und Unzufriedenheit. Positive Emotionen zu förden hilft dem Gehirn und dem Körper, zurück zu einer ausgeglichenen Mitte zu kommen, offener auf neue Reize und Situationen zu reagieren und damit neue Erfahrungen zu machen, die dann dem Hund helfen im Alltag gut zurechtzukommen.

Stärken fördern

Das zu tun, was man mag und worin man gut ist, gibt ein gutes Gefühl. Jeder Hund hat etwas, das er oder sie gerne tut. Viele Hunde nutzen gerne ihre Nase, ihren Mund, ihre Pfoten. Sie buddeln, zerschreddern, schnüffeln, bieten Verhalten an, oder erkunden etwas mit allen Sinnen.