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Signale für den Alltag

Um die Kommunikation mit seinem Hund zu verbessern, helfen Signale im Alltag. Das macht die Situation für den Hund vorhersehbarer, planbarer und hilft ihm, sich zu orientieren.

Leine ankündigen

Kündigt an, wenn der Hund an der Leine ist, und wenn er von der Leine los ist.

An der Leine gehen ist für einen Hund nicht das leichteste. Zum Einen wollen wir Menschen, dass der Hund nicht an der Leine zieht und uns einen Teil seiner Aufmerksamkeit schenkt - doch wir wollen auch, dass der Hund in seine Welt eintauchen kann, den Gerüchen, Geräuschen und den optischen Dingen sich widmen kann.

Das ist ganz schön herausfordernd. Man kann es dem Hund leichter machen wenn man ein Signal immer dann gibt, wenn er angeleint wird.

Wenn die Leine abgemacht wird, gibt es ein anderes Signal, dann weiss dein Hund, dass er frei laufen kann.

Richtungswechsel ankündigen

Wenn die Richtung gewechselt wird, kann ein Signal, z.B. ein Schnalzen mit der Zunge, helfen, dass der Hund sich zu uns orientiert und rechtzeitig mit uns die Richtung wechseln kann. Das ist auch hilfreich, wenn wir an etwas vorbei laufen oder von etwas weg laufen wollen - ein anderer Hund, ein Mensch, ein Fahrrad, etc.

Pausen ankündigen

Es gibt Situationen, da bleibt man stehen. Es hilft dem Hund, wenn er einen Hinweis bekommt. So z.B. wenn man an der Straße anhält, oder im Schaufenster was ansieht, oder sich mit jemandem kurz unterhält.

Es lässt sich auch prima nutzen, um mit dem Hund die Impulskontrolle zu üben - wir bleiben stehen, statt der Katze nachzurennen oder an der Leine zu ziehen.

Körperkontakt ankündigen

Damit dein Hund sich nicht erschreckt, kannst du Körperkontakt ankündigen. Anstatt direkt in den Pelz zu gehen mit dem Striegel, oder in die Ohren rein zu schauen, oder Augentropfen in die Augen zu geben, gib ein Signal, bevor du Körperkontakt aufnimmst.

Ein Nickname

Ein Kosename hilft dem Hund zu verstehen, ob er etwas tun muss. DEr Name eines Hundes wird im Alltag oft gesagt, auch wenn wir vom Hund nichts wollen: Guck wie lieb BELLO guckt; BELLO ist ein lieber Hund. Der Hund fängt an, nicht mehr zu reagieren.

Such dir einen Nichḱname für deinen Hund aus, den du benutzt, wenn du über deinen Hund redest oder zu deinem Hund redest, ohne dass du was von ihm erwartest. So weiss dein Hund, dass er nicht reagieren muss, wenn er nicht will. Das hält den richtigen Namen deines Hundes frisch - wenn du z.B. deinen Hund abrufen musst.

Signale sortieren

NIcht alle Signale, die wir haben, sind wichtig. Manche Signale können mit anderen Signalen zu einem Signal zusammengefasst werden. Geht eure Signal durch, schreibt diese auf und sortiert aus, was ihr nicht wirklich braucht.